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Ratgeber

Silikonfugen erneuern: Mieter oder Vermieter – wer zahlt?

Aktualisiert 24.10.2026
Foto von Jasmin Durgutovic

Jasmin Durgutovic

Gründer von DichtFix und Spezialist für Silikonfugen

Jasmin Durgutovic ist Gründer von DichtFix und spezialisiert auf Silikonfugen, Fugensanierung und Schimmel an Silikonfugen. In diesem Ratgeber erklärt er, wer die Erneuerung der Silikonfugen im Bad zahlen muss – Mieter oder Vermieter – und wie dich die Lebensdauertabelle bei der Wohnungsabgabe schützt.

Alte, dunkle Silikonfuge im Badezimmer vor der Wohnungsabgabe

Die schwarze Fuge in deinem Bad ist plötzlich ein Geldthema. Jahrelang hast du sie kaum beachtet. Jetzt kündigst du die Wohnung, und die Verwaltung zeigt mit dem Finger auf das dunkle Silikon am Wannenrand.

Du sollst die Fuge noch erneuern lassen, heisst es. Und du fragst dich: Muss ich als Mieter Silikonfugen erneuern, oder muss der Vermieter Silikonfugen erneuern? Dazu kommt die Angst vor einem Abzug von der Kaution, und schnell unterschreibt man etwas, das man gar nicht müsste.

Dieser Ratgeber erklärt das Schweizer Mietrecht (OR). Er gibt dir eine klare Orientierung für die Übergabe, aber keine Rechtsberatung, denn im Streitfall zählt der Einzelfall.

Die kurze Antwort: Wer muss Silikonfugen erneuern?

In der Regel ist es der Vermieter. Er muss die Wohnung nach Art. 256 Abs. 1 OR in einem Zustand übergeben und erhalten, der zum vorausgesetzten Gebrauch taugt. Bei einer Fuge im Bad kommt es darauf an, ob sie noch dicht ist.

Silikonfugen zu erneuern heisst: altes Silikon vollständig herausschneiden, den Untergrund vorbereiten und sauber neu verfugen. Das geht nicht mühelos von Hand. Braucht es eine Fachperson, ist nach neuerer Gerichtspraxis in der Regel der Vermieter zuständig.

Du als Mieter zahlst grundsätzlich nur, wenn du die Fuge durch ein Missgeschick oder übermässige Abnützung beschädigt hast. Und selbst dann nur den Zeitwert. Im Streitfall entscheidet der Einzelfall.

Stell dir die Übergabe vor

Du stehst mit der Verwalterin im Bad. Sie zeigt auf die Fuge zwischen Wanne und Plättli – dunkel, an einer Stelle leicht abgelöst. Die Fuge sei nicht mehr schön, sagt sie.

Stimmt. Aber Aussehen allein ist kein Schaden. Eine Fuge, die nach Jahren vergilbt, leicht rissig oder dunkel geworden ist, ist normale Abnützung. Dafür haftest du nicht – dafür zahlst du jeden Monat Miete.

Erst wenn etwas darüber hinausgeht – tiefer schwarzer Schimmel, eine mechanisch aufgerissene Fuge –, wird überhaupt über deine Beteiligung gesprochen. Und auch dann gilt die Rechnung weiter unten.

Was kleiner Unterhalt bei Silikonfugen wirklich bedeutet

Im Mietrecht entscheidet ein Begriff fast alles: der kleine Unterhalt. Die Grundregel ist einfach. Der Vermieter muss die Wohnung in Ordnung halten, und genau dafür zahlst du Miete.

Art. 259 OR macht eine Ausnahme. Du trägst kleine, für den gewöhnlichen Unterhalt erforderliche Reinigungen und Ausbesserungen, die mühelos von Hand und ohne Fachwissen gehen. Typische Beispiele sind ein Scharnier ölen, den Duschschlauch ersetzen oder den Siphon öffnen.

Als verbreitete Faustregel gelten für Kleinteile bis etwa 150 Franken. Das ist keine gesetzliche Grenze. Eine feste Zahl gibt es nicht: Im Streit entscheiden der Mietvertrag, der Ortsgebrauch und die Rechtsprechung.

Eine ganze Silikonfuge auszuschneiden und neu zu ziehen ist in der Regel mehr als das. Du brauchst das richtige Werkzeug, einen sauber vorbereiteten Untergrund und Übung, damit die Linie dicht hält. Wer solche Arbeiten im Bad macht, steht im Ratgeber Wer macht Silikonfugen im Bad?. Sobald eine Fachperson ranmuss, ist nach gängiger Praxis der Vermieter zuständig.

Was, wenn im Mietvertrag etwas anderes steht?

Jetzt kommt der Einwand, den viele im Kopf haben: Im Vertrag steht, dass du Reparaturen bis zu einem gewissen Prozentsatz der Miete selbst tragen musst.

Solche Prozentklauseln gelten nach verbreiteter Auslegung als ungültig. Klauseln, die dem Mieter mehr auferlegen, als zum kleinen Unterhalt gehört, gehen zu weit. Was Fachwissen braucht, bleibt in der Regel Sache des Vermieters.

Lass dich davon also nicht einschüchtern. Frag im Zweifel bei einer Mieterberatung nach, bevor du etwas unterschreibst oder bezahlst.

Wann zahlt der Vermieter für Silikonfugen, wann du?

Halten wir die zwei Fälle auseinander.

Der Vermieter trägt die normale Abnützung. Silikon wird mit den Jahren hart, vergilbt, reisst und löst sich. Das ist Verschleiss, niemand hat Schuld daran.

Du zahlst, wenn du die Fuge durch ein Missgeschick oder übermässige Abnützung beschädigt hast. Dann zahlst du selbst, oder deine Privathaftpflichtversicherung springt ein.

Schimmel ist der häufigste Streitpunkt, weil er schwer zuzuordnen ist. Wann er nur oberflächlich ist und wann er tief im Silikon sitzt, erklärt der Ratgeber Schimmel in Silikonfugen: Wann Reinigen nicht mehr reicht. Und selbst bei eigenem Verschulden zahlst du nie den vollen Betrag, sondern nur den Zeitwert.

Wie oft muss der Vermieter Silikonfugen erneuern?

Eine feste Frist gibt es nicht: Das Gesetz legt keinen Erneuerungsintervall für Silikonfugen fest. Entscheidend ist, ob die Fuge dicht ist, denn der Vermieter muss die Wohnung nach Art. 256 Abs. 1 OR in gebrauchstauglichem Zustand erhalten.

Silikonfugen sind elastische Wartungsfugen. Anders als Zementfugen bleiben sie nachgiebig, müssen dafür aber regelmässig kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden. Eine gealterte Silikonfuge ist normaler Unterhalt und kein Garantiefall.

Als Orientierung dient die Lebensdauertabelle: In der paritätischen Lebensdauertabelle sind Fugendichtungen im Bad mit 8 Jahren aufgeführt. Eine Pflicht zum Austausch nach genau 8 Jahren folgt daraus nicht, massgebend bleibt der Zustand der Fuge.

Woran du erkennst, ob eine Fuge ihr Ende erreicht hat, zeigt der Ratgeber Wann müssen Silikonfugen erneuert werden?.

Silikonfuge: Wartungsfuge, Abnützung oder Schaden?

Bei der Übergabe geht es selten darum, ob die Fuge alt ist. Es geht darum, ob es Abnützung oder ein Schaden ist. Normale Abnützung trägt der Vermieter. Du haftest nur bei übermässiger Abnützung oder einem Schaden, und auch dann nur für den Zeitwert.

Abnützung ist es, wenn die Fuge vergilbt ist, feine Risse zeigt oder einfach älter geworden ist. Das ist der normale Lauf bei einer Wartungsfuge.

Ein Schaden ist es, wenn die Fuge mechanisch zerstört wurde. Zum Beispiel, weil beim Wannenrand etwas Schweres aufgeschlagen ist und ein Stück herausgerissen hat.

Schimmel, der angeblich vom Lüftungsverhalten kommt, ist der Streitpunkt. Hier helfen zwei Dinge: ein Foto vom Zustand und das Alter der Fuge, denn das Alter bestimmt den Zeitwert.

Lebensdauer der Silikonfuge: Was die Tabelle sagt

Mieter- und Vermieterseite haben die paritätische Lebensdauertabelle gemeinsam erarbeitet. Die Tabelle zeigt, wie lange ein Bauteil üblicherweise hält.

Fugendichtungen im Bad stehen dort mit 8 Jahren.

Die Idee dahinter ist fair: Ist die Lebensdauer abgelaufen, ist das Bauteil abgeschrieben. Du haftest nur für den Zeitwert, also für den Teil, der noch nicht aufgebraucht ist. Ist die Fuge 8 Jahre oder älter, ist dein Anteil null.

Was zahlst du als Mieter für die Silikonfuge wirklich? Ein Rechenbeispiel

Nimm an, die Silikonfuge in deinem Bad ist 6 Jahre alt. Bei einer Lebensdauer von 8 Jahren sind 6 von 8 Jahren verbraucht. Das sind 75 % abgeschrieben, übrig bleiben 25 % Restwert.

Wenn du die Fuge durch ein Missgeschick beschädigt oder übermässig abgenützt hast, kann höchstens dieser Restwert von 25 % der Erneuerungskosten auf dich fallen, nie der volle Betrag. Bei normaler Abnützung trägt der Vermieter alles.

Ist die Fuge 8 Jahre oder älter, ist sie vollständig abgeschrieben. Dein Anteil ist dann null, auch wenn die Fuge schlecht aussieht. Die tatsächliche Summe lässt sich erst im Einzelfall ausrechnen, weil sie von den Erneuerungskosten abhängt.

Darfst du als Mieter die Silikonfuge selbst erneuern?

Ja, du darfst. Die Frage ist nur, ob es klug ist.

Melde zuerst den Mangel. Wie das geht, beschreibt der Abschnitt weiter unten: So meldest du den Mangel richtig. Wer sofort selbst Hand anlegt, zahlt womöglich etwas, das der Vermieter hätte tragen müssen.

Mach es auch nicht aus Panik kurz vor der Abgabe. Eine unsauber ausgeführte Fuge kann beanstandet werden, und dann hast du Arbeit und Ärger.

Kleine Stellen sind etwas anderes als die ganze Fuge. Eine kleine Ausbesserung, die mühelos von Hand und ohne Fachwissen geht, kann unter den kleinen Unterhalt fallen. Die ganze Wannenfuge auszuschneiden und neu zu ziehen geht in der Regel darüber hinaus.

Frag dich vorher: Habe ich den Mangel gemeldet? Ist es nur eine kleine Stelle? Bin ich sicher, dass ich es sauber hinbekomme? Bei einem Nein lass erst klären, wer zuständig ist.

Bei der Wohnungsabgabe: vier Sätze, die dich schützen

Die Übergabe ist der Moment, in dem die meisten Fehler passieren. Darum hier das Wichtigste in Ruhe.

Erstens: Unterschreibe das Abgabeprotokoll nur, wenn du einverstanden bist. Lies es gründlich. Mit deiner Unterschrift akzeptierst du die aufgelisteten Schäden – und damit die Kosten.

Zweitens: Eine vergilbte oder leicht rissige Fuge ist normale Abnützung. Lass dich nicht zu einer Kostenübernahme drängen, die gesetzlich gar nicht deine ist.

Drittens: Frag nach dem Alter der Fuge. Ist sie alt, greift die Lebensdauertabelle zu deinen Gunsten – oft schuldest du gar nichts.

Viertens: Erneuere die Fuge nicht in Panik selbst, kurz vor der Abgabe. Du zahlst dann womöglich etwas, das der Vermieter hätte tragen müssen.

So meldest du den Mangel richtig

Wenn sich die Fuge schon während der Mietzeit löst oder schimmelt, wartest du nicht bis zum Auszug. Du meldest es – und zwar richtig.

Beginne mit einer E-Mail oder einem Anruf an die Verwaltung. Beschreibe genau, was nicht mehr in Ordnung ist, und mach ein, zwei Fotos als Nachweis.

Passiert nichts, schickst du ein Einschreiben mit Beschrieb, Foto und einer angemessenen Frist von rund 14 Tagen. Bei Schimmel meldest du sofort und schriftlich per Einschreiben.

Wichtig: Warte mit eigenen Arbeiten, bis geklärt ist, wer zuständig ist. Und wenn ihr euch nicht einig werdet, ist die Schlichtungsbehörde für Mietsachen die richtige Anlaufstelle.

Für Vermieter und Verwaltungen

Auch von der anderen Seite lohnt sich der klare Blick. Eine poröse oder verschimmelte Fuge ist kein Schönheitsthema, sondern ein Risiko.

Wo die Fuge offen ist, läuft Wasser hinter die Plättli oder unter die Wanne. Den Schaden siehst du erst, wenn er teuer wird – aufgequollene Wände, gelöste Plättli, Feuchtigkeit in der Bausubstanz.

Eine fachgerecht erneuerte Fuge schützt davor und erhält den Wert der Wohnung. Bei einem Mieterwechsel ist die Erneuerung ohnehin der ideale Moment, sauber zurückzusetzen.

Silikonfuge und Miete: das Wichtigste in Kürze

In der Regel ist der Vermieter zuständig, wenn die Silikonfuge erneuert werden muss. Braucht es dafür eine Fachperson, fällt es nicht unter den kleinen Unterhalt.

In der paritätischen Lebensdauertabelle sind Fugendichtungen im Bad mit 8 Jahren aufgeführt. Eine gealterte Silikonfuge ist normaler Unterhalt, kein Garantiefall.

Du zahlst nur bei Missgeschick oder übermässiger Abnützung, und dann nur den Zeitwert. Ist die Fuge 8 Jahre oder älter, ist dein Anteil null.

Bei der Übergabe gilt: nichts vorschnell unterschreiben und nach dem Alter der Fuge fragen. Im Zweifel hilft eine Mieterberatung oder die Schlichtungsbehörde für Mietsachen.

Wenn die Silikonfuge erneuert werden soll – ohne Stress

Steht fest, dass die Fuge dran ist, egal ob du Mieter, Vermieter oder Verwaltung bist, dann soll es sauber und nachvollziehbar gehen.

DichtFix ist ein Fachbetrieb für Silikonfugen. Wir schneiden das alte Silikon vollständig heraus, bereiten den Untergrund vor und verfugen neu. Wie das geht, ohne die Plättli zu beschädigen, zeigt der Ratgeber Silikonfugen entfernen ohne Fliesen zu beschädigen. Danach ist die Linie wieder dicht gegen Wasser, und du bekommst 2 Jahre Garantie gegen Schimmel.

Im Preisrechner siehst du den Fixpreis gemäss Offerte. Passt er, fragst du direkt die Offerte an – wir senden sie dir innert 30 Minuten, garantiert. An- und Rückfahrt inklusive, keine versteckten Kosten.

Ob die Wohnungsabgabe in Winterthur ansteht, du in Aarau in eine neue Wohnung ziehst oder in Basel saubere Fugen zurückgeben willst: Wir übernehmen das Erneuern, damit die Übergabe ohne Diskussionen über die Fugen läuft.

Dieser Artikel ist eine allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung. Im konkreten Streitfall helfen dir eine Mieterberatung oder die Schlichtungsbehörde für Mietsachen weiter.

Häufig gestellte Fragen

Alles, was du über Silikonfugen-Erneuerung wissen musst.

Muss der Vermieter Silikonfugen erneuern?

In der Regel ja, wenn die Fuge nicht mehr dicht ist. Er muss die Wohnung nach Art. 256 Abs. 1 OR in gebrauchstauglichem Zustand erhalten, und braucht es für das Erneuern eine Fachperson, ist nach gängiger Praxis in der Regel er zuständig.

Wie oft muss der Vermieter Silikonfugen erneuern?

Es gibt keinen gesetzlich festgelegten Erneuerungsintervall, entscheidend ist, ob die Fuge dicht ist. In der paritätischen Lebensdauertabelle sind Fugendichtungen im Bad mit 8 Jahren aufgeführt.

Muss ich als Mieter Silikonfugen erneuern?

In der Regel nicht. Du trägst nur kleine Reinigungen und Ausbesserungen, die mühelos von Hand und ohne Fachwissen gehen (Art. 259 OR). Bei Missgeschick oder übermässiger Abnützung haftest du nur für den Zeitwert.

Ist eine Silikonfuge eine Wartungsfuge?

Ja. Silikonfugen sind elastische Wartungsfugen, anders als Zementfugen, und müssen regelmässig kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden. Eine gealterte Silikonfuge ist normaler Unterhalt und kein Garantiefall.

Wer zahlt verschimmelte Silikonfugen?

Ist die Fuge einfach gealtert, trägt in der Regel der Vermieter die Erneuerung. Wird über das Lüftungsverhalten gestritten, zählen Foto und Alter der Fuge, und du zahlst höchstens den Zeitwert.

Was zählt in der Schweiz als kleiner Unterhalt bei Silikonfugen?

Kleiner Unterhalt nach Art. 259 OR sind Arbeiten, die mühelos von Hand und ohne Fachwissen gehen. Eine kleine Stelle nachzubessern kann dazu gehören, die ganze Fuge auszuschneiden und neu zu ziehen geht in der Regel darüber hinaus.

Wer darf Silikonfugen erneuern?

Du darfst es als Mieter selbst tun, solltest aber zuerst den Mangel melden und es nicht aus Panik kurz vor der Abgabe machen. Eine unsauber ausgeführte Fuge kann beanstandet werden. Die ganze Fuge erneuert in der Regel eine Fachperson.

Was zahle ich als Mieter, wenn eine Silikonfuge erneuert wird?

Bei normaler Abnützung nichts, die trägt der Vermieter. Bei Missgeschick oder übermässiger Abnützung zahlst du nur den Zeitwert: Ist die Fuge 6 Jahre alt, sind bei 8 Jahren Lebensdauer 75 % abgeschrieben und 25 % Restwert übrig. Ab 8 Jahren ist dein Anteil null.

Zählt das Erneuern von Fugen zum kleinen Unterhalt?

In der Regel nein. Kleiner Unterhalt sind Arbeiten, die mühelos von Hand und ohne Fachwissen gehen, etwa ein Scharnier ölen. Die Faustregel von etwa 150 Franken für Kleinteile ist keine gesetzliche Grenze, im Streit entscheiden Mietvertrag, Ortsgebrauch und Rechtsprechung.

Ist eine Prozentklausel im Mietvertrag gültig?

Klauseln, die dem Mieter mehr als den kleinen Unterhalt auferlegen, zum Beispiel Rechnungen bis zu einem Prozentsatz der Miete, gelten nach verbreiteter Auslegung als ungültig. Im Zweifel frag bei einer Mieterberatung nach.

Was tun, wenn sich der Vermieter weigert?

Melde den Mangel zuerst per E-Mail oder Anruf, dann per Einschreiben mit Beschrieb, Foto und einer Frist von rund 14 Tagen. Bei Schimmel meldest du sofort und schriftlich per Einschreiben. Bleibt es strittig, ist die Schlichtungsbehörde für Mietsachen die Anlaufstelle.